Hoch über den engen Gassen und dem malerischen Dächergewirr der Altstadt erhebt sich majestätisch die Ruine des Heidelberger Schlosses.

Fünf Jahrhunderte lang residierten dort die pfälzischen Kurfürsten aus dem Geschlecht der Wittelsbacher: Ruprecht I. gründete im Jahre 1386 die Heidelberger Universität. Ruprecht II. wurde 1400 zum deutschen König gewählt.



Ottheinrich führte die Reformation ein und sorgte damit für einen Jahrhunderte währenden Streit, der seinen Höhepunkt unter Friedrich V., dem glücklosen „Winterkönig“ erreichte. Im Dreissigjährigen Krieg wurden Stadt und Schloss erstmals zerstört. Friedrichs Sohn Karl-Ludwig baute beides wieder auf.

Nach einem weiteren Ansturm französischer Truppen fiel das Schloss erneut in Schutt und Asche. Der in Schwetzingen residierende Kurfürst Karl Theodor, dem die Heidelberger die Alte Brücke und das Karlstor verdanken, versuchte vergebens das Schloss wieder bewohnbar zu machen.

Der Franzose Baron Charles de Graimberg bewahrte die Schlossruine schliesslich vor der völligen Zerstörung. Er setzte durch, dass die alten Gemäuer nicht länger als Steinbruch dienten. Das Heidelberger Schloss wurde zum Symbol der Romantik. Der Königsaal stammt - trotz seines gotischen Interieurs - erst aus dem Jahre 1934. Heute wird der Saal für Festbankette, Bälle und Theateraufführungen genutzt. Der Schlosshof ist im Sommer Schauplatz vieler Open-Air-Aufführungen, seien es Opern oder klassische Serenadenkonzerte. Auch das beliebte Stück „The Student Prince“ hat hier eine ideale Kulisse.


Das Heidelberger Schloss um 1620


Zum Seitenanfang                  Zurück

[Schloss] [Gastronomie] [News&Events] [Pressespiegel] [Retrospektiven] [Shop] [Impressum]
[Seitenverzeichnis]

© 2007 S&S Schlossrestaurations GmbH