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Mittelalterliche Kulisse und hochwertige Gastronomie
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Die Schlossweinstube Schönmehl, Heidelberg, war wieder Location für ein wichtiges Ereignis. Erst vor kurzem waren Radio Regenbogen mit seiner Preview Night 2004 in beeindruckender Kulisse des festlichen Ottheinrich-Baus mit seinem Starangebot an Sterneköchen und Festbesuchern zu Gast - von Larry Hagmann über Hera Lind und Wolfgang Gerhardt bis hin zu Geraldine Chaplin.
Jetzt nutzte Gerhard Eichelmann, der Autor des Weinführers "Eichelmann 2005", mit seinen prämierten Top-Winzern das Präsentationsforum des Schlosses und die Schlossweinstube Schönmehl, um den geladenen Fachjournalisten seine Publikation zu präsentieren.
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In nur wenigen Jahren hat sich der Einkaufsführer von Gerhard Eichelmann als Standardwerk für deutsche Weine etabliert. In seiner neuesten Ausgabe "Eichelmann Deutschlands Weine 2005" stellt der Autor 813 Weingüter mit 8378 Weinen vor. Wie in den Vorjahren präsentiert Gerhard Eichelmann die Weingüter des Jahres, wobei das Augenmerk des Autors auf der gesamten Kollektion der Weingüter, nicht auf einzelnen Spitzenweinen, liegt.
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Die Präsentation des "Eichelmann 2005" reiht sich damit in die Reihe der Unternehmen aus der Region ein, die bereits das Dienstleistungsangebot des Heidelberger Schlosses für Ihre Unternehmensziele nutzen. Das Heidelberger Schloss alsTop-Location im Rhein-Neckar-Dreieck wird als Stätte exklusiver Events und Präsentationen immer attraktiver. Nach langen Jahren der kontinuierlichen Aufbauarbeit, eine Synergie zwischen Mythos Heidelberger Schloss und hochwertiger Gastronomie zu schaffen, ist jetzt ein Erfolg erkennbar.
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IHK Wirtschaftsmagazin Rhein Neckar 1/2005
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Das Standardwerk für deutsche Weine
In Heidelberg entsteht seit einigen Jahren der Einkaufsführer „Eichelmann" - 8378 Weine von 813 Weingütern bewertet und beschrieben
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Gerhard Eichelmann hat es wieder einmal geschafft. Über 9000 Weine von fast 1000 Betrieben hat er für seinen Weinführer „Deutschlands Weine 2005" verkostet, die meisten in Blindproben in seinem Haus in Handschuhsheim. Es sei eine „ziemliche Qual", wenn man immer noch mehr Weine verkosten müsse, sagte er gestern bei der Vorstellung des Buches in der Heidelberger Schlossweinstube, andererseits zeige dies aber, dass die deutschen Weine immer besser werden.
Wobei der Jahrgang 2003 für Eichelmann nicht der früh gepriesene „Jahrtausendjahrgang" ist. Viele Weißweine seien zu alkoholisch, zu schwer: „Ein Kabinett mit 15 Prozent Alkohol - das ist grausam." Die besten Rotweine seien noch im Fass, da müsse man mit einem Urteil noch abwarten.
8378 Weine von 813 Weingütern werden in dem 700 Seiten starken Buch vorgestellt. Der „Eichelmann" ist in den wenigen Jahren seit der Erstausgabe zu einem Standardwerk geworden, dass für den Weinfreund vor allem eine hervorragende Einkaufshilfe ist, aber auch ein Kompendium über den deutschen Wein, die Anbaugebiete und die Winzer.
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Die Weine werden von Gerhard Eichelmann nach dem international üblichen 100-Punkte-System bewertet, das er 1997 mit seiner Zeitschrift „Mondo" in Deutschland einführte. „Jeder Wein, jeder Erzeuger, hat die gleiche Chance. Die Weine werden nicht nach Erzeugern, sondern nach Rebsorten und Weintypen gruppiert und verkostet", erläutert Eichelmann sein Vorgehen. Wichtiger als die Bewertung sei ihm die Beschreibung der Weine, sagt Eichelmann. Sie soll einfach und verständlich sein. Dann hat der Verbraucher auch etwas davon hat und wird nicht von blumiger Verkoster-Lyrik überfahren. „Der Verbraucher soll sagen können, dass ihm der beschriebene Wein schmecken könnte." Und wenn ihm ein 85-Punkte-Wein besser schmecke als ein 90-Punkte-Wein, dann „hat er Recht."
Bei den Beschreibungen schildert Eichelmann zunächst den Eindruck in der Nase, dann - mit einem Strichpunkt getrennt - den Eindruck im Mund. Ein Beispiel: „Faszinierend klare reife Frucht, wunderschön reintönig; füllig, harmonisch, herrlich viel Frucht, reintönig, klar und lang" - das ist Eichelmanns „Wein des Jahres", ein 2003 Weißburgunder Spätlese trocken Kirrweiler Mandelberg (Grosses Gewächs) vom Weingut Berg-dolt in Neustadt-Duttweiler. Der Wein des Jahres ist mit 91 Punkten nicht der am höchsten bewertete Weißwein, sondern ein Wein, der hohe Qualität und Jahr für Jahr ein klares Profil zeigt: „So soll Weißburgunder sein." Die beste Weißweinkollektion hat nach Ansicht Eichelmanns das Weingut Wittmann in Westhofen (Rheinhessen). Für die beste Rotweinkollektion wurde das Weingut Jacob Duijn im badischen Bühl ausgezeichnet; der Niederländer baut nur Spätburgunder an. Und hinter seinem Spitzenwein „SD" steht mit 10 000 Flaschen eine Menge, die auch einen „großen Wein" ausmache.
Für die beste edelsüße Kollektion wurde das Weingut von Angela und Peter Jacob Kühn aus Oestrich-Winkel im Rheingau gewürdigt, das seit vielen Jahren zur deutschen Spitze zähle. Niemand sonst in Deutschland habe 2003 solchermaßen faszinierende edel-süßen Rieslinge produziert.
Aufsteiger des Jahres wurde das Weingut Sybille Kuntz in Lieser an der Mosel. „Sybille Kuntz und Markus Kuntz-Riedlin haben sich weiter gesteigert, ihre Rieslinge gehören zur Spitze in Deutschland".
Die höchste Punktzahl bei den trockenen Weißweinen bekam das Weingut Klaus Keller aus Flörsheim-Dalsheim in Rheinhessen für den 2003 Riesling G-Max (95 Punkte), 98 Punkte bekamen zwei edelsüße Rieslinge des Jahrgangs 2003 von Peter Jakob Kühn und vom Weingut Forstmeister Geltz-Zilliken sowie ein 2003 Rieslaner von Klaus Keller.
Bei den Rotweinen gab es mit 93 Punkten die höchste Bewertung für drei badische Spätburgunder: Dazu zählen der bereits erwähnte 2002 „SD" von Jakob Duijn, der 2002 „SW" Schlatter von Martin Waßmer aus Bad Krozingen-Schlatt und der 2002 „RR" vom Weingut Seeger aus Leimen. Bei Eichelmanns „besten Weinen" finden sich zwei weitere Seeger'sehe Spätburgunder, 2002 „R" und „S", dazu 2002 Schwarzriesling „S", 2003 Auxerrois Spätlese trocken und 2003 Weißburgunder Spätlese trocken AS. Zu den „ Schnäppchen" zählt der 2003 Weißburgunder trocken Qualitätswein (87 Punkte, 4,50 Euro).
RNZ 9.11.2004
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Der neue Eichelmann ist da
Jacob Duijn (Baden), Wittmann (Rheinhessen), Sybille Kuntz (Mosel) und Jacob Kühn (Rheingau) sind Weingüter des Jahres
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In nur wenigen Jahren hat sich der Einkaufsführer für Wein von Gerhard Eichelmann etabliert. In der neuesten Ausgabe für das Jahr 2005 - erstmals im Eigenverlag Mondo erschienen - stellt der Autor 813 Weingüter mit 8378 Weinen vor - 108 Weingüter mehr als im Vorjahr.
Darüber hinaus zeichnet er Weingüter aus, die ihm im Laufe des Weinjahrs 2003/2004 besonders aufgefallen sind. Wie im Vorjahr präsentiert Eichelmann die „Weingüter des Jahres", wobei das Augenmerk des Autors auf die gesamten Kollektion der Weingüter und nicht auf einzelnen Spitzenweinen liegt. Die beste Weißweinkollektion des Jahres hat nach seiner Beurteilung das Weingut Wittmann aus Westhofen (Rheinhessen), wobei erstmals ein ökologisch arbeitendes Gut die Auszeichnung erhielt. Die beste Rotweinkollektion des Jahres legte ein Winzer aus Baden vor, der in zweierlei Hinsicht ungewöhnlich in der deutschen Weinszene ist: Zum einen ist Jacob Duijn, Besitzer des gleichnamigen Weinguts in Bühl (Ortenau), Holländer, zum anderen baut er nur eine Rebsorte an, nämlich Spätburgunder. Drei verschiedene Weine umfasst sein Programm und alle haben Eichelmann gut gefallen (Übereinstimmend mit der AHGZ-Beurteilung in der Ausgabe 41/04).
Die Auszeichnung für die beste edelsüße Kollektion des Jahres ging an Jacob Kühn aus Oestrich-Winkel (Rheingau). Schon seit Jahren gehört Kühn in Sachen Riesling zur Spitze in Deutschland. Seine 2003er seien nochmals brillanter, befindet der Autor. Aufsteiger des Jahres wurde das Weingut Sybille Kuntz in Lieser (Mosel). Ihre Weine beschreibt der Autor als „herrlich reintönig, dabei füllig und konzentriert". Neben den vier Weingütern des Jahres prämiert Eichelmann einen „Wein des Jahres". Dies ist in aller Regel nicht einfach der am höchsten bewertete Wein, sondern einer, der zum einen hohe Qualität bietet, zum anderen aber auch Jahr für Jahr ein klares Profil zeigt. Seine Wahl fiel auf einen Weißburgunder Kirrweiler Mandelberg vom Weingut Bergdolt St. Lamprecht in Duttweiler (Pfalz).
Der Weinführer ist alphabetisch geordnet und bietet neben den Weiner-zeugern und ihre Weinen eine Vielzahl an weiteren Informationen. Adressen inklusive E-Mail und Homepage. Besuchszeiten, eventuell Gutsausschank, dazu ein Kurzporträt der Erzeuger und ihres Programms. Die Weine werden beschrieben und nach dem international üblichen 100-Punkte-System bewertet. Zu jedem Wein ist der Preis angegeben, Weine mit besonders gutem Preis-Leistungs-Verhältnis sind in Rot hervorgehoben. Jedes Weingut wird für seine Gesamtleistung mit 1 bis 5 Sternen eingestuft. Für diejenigen, die sich für spezielle Rebsorten oder einen speziellen Weintyp interessieren ist separat eine Bestenliste trockener, süßer und edelsüßer Weißweine, Rotweine sowie Sekte angegliedert. Außerdem sind alle rot hervorgehobenen Weine mit einem überdurchschnittlich guten Preis-Leistungs-Verhältnis noch einmal getrennt nach Anbaugebiet aufgelistet. Zu jedem Wein wird in Klammern die Bewertung sowie der Preis aufgeführt. Auf Eichelmanns Weinbeurteilungen kann man sich seit Jahren verlassen, auch wenn man nicht mit allen Bewertungen der Weingüter einverstanden sein muss. • Kontakt: Mondo Verlag Heidelberg, Bachstraße 27, Tel. (06221)451652
Allgemeine Hotel und Gaststättenzeitung, Nov. 2004
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