Entenmenü als Visitenkarte

WOLF SCHONMEHL: SPITZENKOCH UND MARKETING-TALENT
Spannende Geschichten können auch kulinarisch geschrieben werden. Dies beweist seit mehr als 15 Jahren der Heidelberger Spitzenkoch Wolf Schönmehl mit seinem schon zur Legende gewordenen Enten-Menü und der künstlerisch gestalteten und nummerierten Karte. Geraldine Chaplin hat sie bekommen, Reinhold Messmer und Hartmut Mchdorn, und auch der Staatspräsident von Malta ist mit der Nummer 224 auf Speisekarte in die Annalen der Heidelberger „Enten-Geschichte" eingegangen.

Um jedem Gast die Idee der Ente nahe zu bringen, wurde ihre Geschichte in den gängigsten Weltsprachen (darunter auch japanisch) auf die Speisekarte gedruckt. Dieser an sich schon eindrucksvolle Marketing-Effekt war

Schönmehl noch nicht genug: Jeder Gast, der die „Ente von Heidelberg" bestellt, sollte fortan die vom Küchenchef handsignierte Karte mit seiner individuellen Enten-Nummer als Souvenir bekommen.

Seine vorläufig jüngste Werbeidee war der Kauf einer 50 Jahre alten „Ente" - eines Citroen 2CV. Mit diesem Oldtimer fahrt der Koch täglich durch Heidelberg und Umgebung, um Einheimischen und Touristen die „Ente von Heidelberg" im Schiossrestaurant schmackhaft zu machen. Womit wir bei Wolf Schönmehl Kochkunst wären, die ebenso zuverlässig wie vielseitig ist, sodass sie solcherlei Inszenierungen eigentlich gar nicht nötig hätte.


Der Gastronom 3/2005


Zum Seitenanfang                  Zurück

[Schloss] [Gastronomie] [News&Events] [Pressespiegel] [Retrospektiven] [Shop] [Impressum]
[Seitenverzeichnis]

© 2007 S&S Schlossrestaurations GmbH