Auch in diesem Jahr hat sich Wolf Schönmehl, Chef der Schloßgastronomie, zu den kulturellen Genüssen der Schloßfestspiele kulinarische Gaumenfreuden vom Feinsten ausgedacht. Alle Gäste haben ab 18 Uhr freien Zugang zur Schloßgastronomie. Bei schönem Wetter findet die Bewirtung auf der Terrasse und im Biergarten statt, bei schlechtem Wetter in der Schloßweinstube und/oder dem Bistro. Das gemütliche Verweilen wird dadurch garantiert, dass jetzt alle Festspielplätze nummeriert sind und somit kein Gast Angst haben muss, dass sein Sitzplatz belegt wird, während er die Küche der Schloßgastronomie genießt.
"Carmina Burana" und "Hyperion" - kulinarisch eingerahmt
Zu den "Carmina Burana" und "Hyperion"-Aufführungen wird eine leichte Sommerküche mit vielen Salaten und Hummervariationen geboten sowie die gesamte Auswahl aus der bewährten a la carte Karte der Schloßweinstube. Die Gäste haben die Möglichkeit, Vorspeisen und Hauptgang vor der Aufführung zu nehmen und danach am gleichen Platz, wetterbedingt entweder auf der Terrasse oder in der Weinstube, mit einem Dessert oder Käse den Abend ausklingen zu lassen.
"Hyperion" - Aperitif im Kanonengarten
Mit einem Aperitif können sich die Besucher der außergewöhnlichen Inszenierung des "Hyperion" im Dicken Turm ab 20:00 Uhr im Kanonengarten mit Blick über Heidelberg einstimmen.
"Der Name der Rose" - spezielles Klostermenü
Anläßlich der erfolgreichen Inszenierung "Der Name der Rose" wird ein originelles Menü aus allerlei Klosterschmankerln mit Zauberblütenessig und in Pergament gegartem Wildlachsfilet oder Poulardenbrust auf Klosternudeln gereicht, garniert mit "Rosen vom Mönchskopfkäse". In den Vorstellungspausen wird den Gästen zum Abschluß ein Glas Champagner mit Zitronensorbet gereicht.
Erfrischungsbar in den Pausen
Generell zu allen Aufführungen wird im Festspielbereich eine Erfrischungstheke platziert, welche von 20:00 bis 21:00 Uhr ofenfrische Brezeln und Prosecco offeriert.
Reservierungen unbedingt empfehlenswert
Empfehlenswert für das Gelingen eines unvergeßlichen Sommerabends ist es, gleichzeitig mit der Kartenvorbestellung auch bei "Schönmehls" zu reservieren. Auch größeren Besuchergruppen bietet die Schloßgastronomie spezielle Festspielarrangements an, individuell bis ins Detail.
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Rosen vom Mönchskopfkäse:
Speziell zur Ankunft von Franziskanermönch William von Baskerville wurde dieser Käse besorgt. Der Mönchskopfkäse wurde von Mönchen aus dem Berner Jura erfunden und in zylindrischer Form angeboten. Der Name Mönchskopf rührt daher, dass die den Zylinder umschliessende, braune feste Rinde an der Flachseite das Zylinders angschnitten wird. Durch diesen Schnitt entsteht dann eine symbolische "Tonsur', welche dem Käse seinen Namen gab. Von dieser Tonsur ausgehend werden dann mit einem scharfen Messer dünne Schichten abgeschabt, welche sich durch diesen Vorgang zu Rosenblüten ähnlichen Gebilden formen.
Heidelberg aktuell Juli 2004
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