Mönchkopfskäse und Klosternudeln

Spezielles Menü zum "Namen der Rose"
Gastronomisch alles möglich bei den Schlossfestspielen
Der Vorverkauf für die Schlossfestspiele läuft bereits auf Hochtouren, und für einzelne Vorstellungen sind jetzt schon nur noch Restkarten verfügbar",~ sagte Annette Schmidt, Organisationsleiterin Stückemarkt und Schlossfestspiele. Wer einen ganz persönlichen Wunschtermin hat, sollte also möglichst schnell seine Karten buchen. Wenn es ein bisschen mehr sein darf, sollte man sich auch gleich um das lukullische Drumherum Gedanken machen, und dazu ging Wolf Schönmehr auf die Details ein. So bietet das Team der Schlossgastronomie auf Wunsch, auch für größere Besuchergruppen, ganz spezielle Festspiel-Arrangements an, individuell bis ins Detail. Neu ist in diesem Jahr, dass es im Schlosshof in allen Kategorien nummerierte Sitzplätze gibt. Alle Besucher können also nach dem Abendessen noch in aller Ruhe die Atmosphäre des Schlosses genießen und dann ihren gewünschten Sitzplatz aufsuchen.

Für die Besucher der Gastronomie ist der Schlosshof bereits ab 18 Uhr geöffnet, wer also neben dem kulturellen Erlebnis noch den ausgiebigen kulinarischem Kick sucht, hat drei Stunden Zeit bis zum Beginn der Vorstellung um 21 Uhr, Konzerte und "Der Name der Rose " früher. Zu letzterem bietet der Maitre wieder ein spezielles Menü an: Knackige Blattsalate mit allerhand Klosterschmankerln und Rosen vom Mönchskopfkäse" (eine sagenumwobene Spezialität!), danach wahlweise Poulardenbrust oder Wildlachsfilet (beides in Pergament gegart) auf Klosternudeln. Zum Abschluss (oder in der Pause) gibt es ein Glas Champagner mit Zitronensorbet.


Vor den Bühnenaufbauten, die für "Der Name der Rose" gebraucht werden, steht eine schräge Bühne für "Carmina Burana" . Dort hatten Schlossgastronom Wolf Schönmehl und sein Team eine Tafel gerichtet, um auf das eigene "Programm" der Schlossgastronomie als "i"-Tüpfelchen der Festspiele hinzuweisen.
Wer nur eine Kleinigkeit möchte, dem bietet der Schlossgastronom eine sommerlich leichte Vorspeise mit Krustentieren an. Natürlich gibt es auch eine "ganz normale" Erfrischungstheke mit Getränken und ofenfrischen Brezeln, auch am Dicken Turm, wo "Hyperion" gespielt wird.

Spektakulär ist die Inszenierung von Hölderlins "Hyperion" im "Dicken Turm" mit Galerien in der inneren Turmwandung. Zwei weitere neue Inszenierungen sind "Carmina Burana" im Schlosshof und "Kirsche in Not" für alle Festvalgänger ab fünf Jahren auf der mittleren Terrasse. "Der Name der Rose" gilt bereits als "Dauerbrenner", und nicht zuletzt stehen vier große Schlosskonzerte des Philharmonischen Orchesters auf dem Programm. Die Schlossfestspiele finden vom 25. Juni bis zum 14. August statt.

RNZ vom 17.5.2004

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